Eine alte Frau quartiert sich in einem Ferienhäuschen an der dänischen Küste ein. Mithilfe eines diskreten Erzählers erlebt sie der Leser kurz nach ihrer Ankunft in dem Häuschen, wie sie sich darin einrichtet, wie sie sich bewegt, beobachtet ihre Regungen, belauscht ihre Gedanken und Erinnerungen, die assoziativ ineinander übergreifen. In detailreichen Schilderungen und dicht gefügten Sätzen erfährt man von Begegnungen und Begebenheiten aus Gegenwart und Vergangenheit, die diese Frau vor dem inneren Auge des Lesers erstehen lassen.
Die Novelle "Das Meer" ist eine Reflexion über Leben und Tod, ihre Entgegengesetztheit, ihre Zusammengehörigkeit.
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